Für Betroffene einer Gewalttat
Du bist betroffen? Von einer Gewalttat? Diesen Weg musst du nicht allein gehen.
Was dir passiert ist, hat Folgen. Körperlich, seelisch, finanziell.
Für einen Teil davon gibt es Entschädigung, oft mehr, als du annimmst.
Ich schaue mit dir, was in deinem Fall möglich ist.
Der erste Schritt kostet dich nichts außer einem Gespräch. Danach entscheidest du, ob es weitergeht.
Wenn du sofort Hilfe brauchst
Diese Stellen erreichst du jederzeit, unabhängig von mir.
Vielleicht kennst du das
Du trägst seit längerem eine Wunde mit dir herum.
Womöglich schämst du dich für etwas, das dir angetan wurde, und dein Selbstwert hat seither Risse bekommen, weil die Tat sich nicht einfach vergessen lässt und du dich kaum traust, jemandem davon zu erzählen.
An manchen Tagen bist du so antriebslos, oder die Bilder sind noch so intensiv in dir, dass es dir nicht gelingt, am Leben teilzuhaben wie vorher, von deiner Arbeit ganz zu schweigen.
Genau hier möchte ich ansetzen, und zwar bei dir als Mensch und nicht bei einer Akte: Was dir geschehen ist, lässt sich nicht ungeschehen machen, aber es lässt sich vielleicht ein kleines Stück wiedergutmachen. Mein Gerechtigkeitssinn ist seit jeher stark ausgeprägt, und meine Empathie hilft mir dabei, dich wirklich wahrzunehmen, dich in den Mittelpunkt zu stellen und dort, wo es machbar ist, ein Stück Wiedergutmachung für dich zu erreichen.
Ich will keine alten Wunden aufreißen. Ich will dir die Hand reichen.
Der Zweifel, der die meisten aufhält
„Für mich gilt das bestimmt nicht."
Diesen Satz höre ich oft. Meistens stimmt er nicht. Die häufigsten Gründe, aus denen Betroffene gar nicht erst fragen, und was ich dazu sage.
„Es ist doch schon so lange her."
Auch Taten, die Jahre zurückliegen, sind einen Blick wert. Ob in deinem Fall noch etwas geht, sehen wir uns gemeinsam an. Das kostet dich ein Gespräch und sonst nichts.
„Ich habe nie Anzeige erstattet."
Das ist häufiger, als du denkst, und es bedeutet nicht automatisch das Ende. Was in deiner Situation gilt, klären wir im Gespräch.
„Ich habe keine Beweise."
Für unser Gespräch reicht es, wenn du mir erzählst, was für dich wichtig ist. Ich prüfe zunächst anhand deiner Schilderung. Polizeiberichte oder ärztliche Unterlagen sind nützlich. Voraussetzung sind sie nicht.
„Muss ich dann alles nochmal durchleben?"
Nein. Ich achte darauf, dir mit Klarheit die Wege aufzuzeigen, damit du dich nicht zu tief mit den Geschehnissen beschäftigen musst. Du bestimmst, wie viel du erzählst und wann wir aufhören.
„So schlimm war es doch gar nicht."
Diese Einschätzung triffst du gerade allein, mit allem, was seitdem passiert ist. Lass uns gemeinsam draufschauen. Danach weißt du es, statt es zu vermuten.
„Was kostet mich das?"
Das Gespräch und die schriftliche Einschätzung danach kosten dich nichts. Was passiert, wenn du danach weitergehen willst, steht weiter unten auf dieser Seite. Offen und vorher.
Was möglich ist
Die Möglichkeiten sind meist mehr, als du annimmst.
Wir prüfen in zwei Richtungen. Beide parallel, damit nichts liegen bleibt.
Was der Staat übernehmen kann
Dieser Weg ist oft der vielfältigere. In Frage kommen zum Beispiel:
- Monatliche Rentenzahlungen
- Abfindungsansprüche
- Kosten der Heilbehandlung
- Kosten psychologischer Betreuung
- Unterstützung für eine Ausbildung
Was du vom Schädiger fordern kannst
Hier geht es zumeist um Schadensersatz und Schmerzensgeld. Dieser Weg läuft unabhängig vom ersten, deshalb schauen wir uns beide an.
Warum ein Anwalt das kostenfrei macht
Der etwas andere Rechtsanwalt.
Das Recht soll den Menschen zu einem besseren Leben helfen.
Mein Motto ist „angenehm anders". In einer formellen Branche lege ich seit jeher Wert auf Kommunikation auf Augenhöhe. Viele in meinem Beruf verstecken sich hinter Gesetzesnormen. Ich möchte, dass das Recht für dich arbeitet.
Seit meiner Kindheit ist mein Gerechtigkeitssinn stark ausgeprägt. Menschen, denen wirklich schlimmes Unrecht widerfahren ist, liegen mir am Herzen. Diese erste Einschätzung ist mein Beitrag. Mir geht es darum, dir eine echte Unterstützung zu bieten.
- Klar in der Sache, weich im Ton Gegenüber Behörden werde ich klar und ausdauernd. Mit dir spreche ich anders.
- Kraft, Empathie und Klarheit Meine Kraft schöpfe ich aus jahrelanger innerer Arbeit. Diese Kraft, Empathie und Klarheit stelle ich dir zur Verfügung.
- Ich sage dir, wenn ich der Falsche bin Wenn andere Menschen dir besser helfen können, sage ich es dir und empfehle dir, an wen du dich wenden kannst.
- Rechtsanwalt, kein Therapeut Ich habe keine Ausbildung als Psychologe oder Arzt. Was ich dir gebe, ist juristisches Fachwissen und ein offenes Ohr.
So läuft es ab
Vier Schritte, und du weißt, woran du bist.
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1
Du meldest dich, mit ganz wenigen Angaben
Dein Vorname und eine Mailadresse oder Telefonnummer genügen, dazu auf Wunsch ein Stichwort. Was passiert ist, musst du nicht aufschreiben. Danach bekommst du eine Mail mit den wichtigsten Informationen und dem Zugangslink.
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2
Wir sprechen, im geschützten Rahmen
Per Video zu deinem Termin, was ich bevorzuge, weil sich Emotionen und Worte so noch besser verstehen lassen. Wenn dir das für das erste Gespräch zu nah ist, sprechen wir gern auch am Telefon. Ich achte auf deine Emotionen und deine Verfassung, du bestimmst den Takt.
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3
Du schickst nach, was du hast
Soweit vorhanden und wenn du möchtest: Unterlagen zum Tathergang und zu den gesundheitlichen Folgen. Körperliche und seelische Folgen können beide zu Ansprüchen führen.
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4
Du bekommst es schriftlich
Zwei bis drei Seiten zu den Erfolgsaussichten gegenüber dem Staat und gegenüber dem Schädiger. Konkret genug, dass du damit weiterarbeiten kannst, auch ohne mich. Eine rechtliche Gewähr kann ich nicht übernehmen.
Wenn du weitergehen willst
Die Windmühlen der Bürokratie.
Viele Betroffene berichten mir, wie zermürbend es ist, sich durch Anträge zu arbeiten, die jedes Detail verlangen, und ich nenne es das Anrennen gegen die Windmühlen der Bürokratie. Wenn du möchtest, reiche ich dir auch hier die Hand und bleibe an deiner Seite, so lange und so ausdauernd, bis diese Mühlen überwunden sind.
Die Begleitung bei Anträgen oder vor Gericht kostet Zeit, deshalb biete ich sie nicht kostenfrei an. Und hier kommt die gute Nachricht: Vielfach übernimmt der Staat die Kosten einer anwaltlichen Vertretung. Sollte das in deinem Fall nicht so sein, finden wir vorher gemeinsam eine Lösung, mit der du einverstanden bist, und erst danach fange ich an zu arbeiten.
Du wirst nie von einer Rechnung überrascht.
Das verspreche ich dir. Aus meiner eigenen inneren Verwurzelung heraus gebe ich dir den Halt, den es braucht, damit du diese Hindernisse in sicheren Bahnen überwindest. Ein Stück Traumabewältigung kann dabei entstehen, als Nebeneffekt und als Möglichkeit.
Ich habe keine Ausbildung als Psychologe oder Arzt. Deshalb darf ich dir hierfür keine Garantie und kein Wirkversprechen geben.
Der erste Schritt
Melde dich. Mehr braucht es jetzt nicht.
Du behältst die Kontrolle. Von Anfang bis Ende.
Du entscheidest, wie viel du schreibst. Du entscheidest, wie viel du im Gespräch erzählst. Und du kannst mir jederzeit sagen, dass du keine weitere Zusammenarbeit möchtest. Ohne Begründung, ohne Kosten, ohne Nachfrage.
Deinen Vornamen und einen Weg, dich zu erreichen, mehr brauche ich nicht. Was passiert ist, musst du hier nicht aufschreiben. Wenn du magst, nenn mir ein einzelnes Stichwort, dann kann ich mich auf unser Gespräch vorbereiten. Alles Weitere besprechen wir, wenn wir miteinander sprechen.